Dienstag, 27. Mai 2014

Die Utopie des Glücks




Heute möchte ich mit diesem Post eher philosophische Gedanken mit euch teilen - angeregt durch den tollen Post "Glück ist..." von Selina auf ihrem Blog Sonnenblumenmeer, zu dem ich einen ellenlangen Kommentar geschrieben habe- , nämlich über das Glück.

Was bedeutet Glück? 

Ist Glück ein lange ersehntes Geburtstagsgeschenk, der erste Schnee, eine neue, noch junge Beziehung oder einfach nur ein Lächeln?
Sicherlich hat jeder etwas ganz Persönliches und manchmal auch ganz Verrücktes, was ihn oder sie glücklich macht.
Aber das beantwortet natürlich nicht die Frage nach dem Was.

Glücklich zu sein und Glück, ist das dasselbe?

"Da hast du aber Glück gehabt, dass dir da nichts passiert ist!" - Aber hat mich das glücklich gemacht, oder war ich einfach nur erleichtert? 
Hier liegt schon das Problem: 
Glück und Glücksgefühl ist nicht das Gleiche.

Glück wird - meiner Meinung nach - heute inflationär verwendet und hat längst seine große Bedeutung, die wir dem Wort noch immer zuordnen, verloren.

Macht Glück also glücklich?

Meines Erachtens liegt hier der Knackpunkt. Glück macht uns eben nicht zwangsläufig glücklich. In einer harmonischen Beziehung - voller Glück - muss man trotzdem nicht glücklich werden.
Im Prinzip verhält es sich doch so:

Glück ist eine Utopie.

Ebenso wie die bedingungslose Liebe und Hilfsbereitschaft ist auch Glück in dem Maße, in dem wir es uns vorstellen schlicht nicht möglich. Man läd diese Wörter mit persönlichen Bedeutungen und Bildern auf, Glück wird zu einem Synonym dafür, wie das perfekte Leben aussehen könnte. Nur die Worte 'Perfekt' und 'Leben' passen einfach nicht zueinander.  So steht das persönliche Bild vom Glück stets im Hintergrund unserer Gedanken und bringt uns oft genug ins Straucheln, wenn das Leben ihm nicht gerecht wird.
Wir setzen dieses Glück also als immer gültig.
"Ich muss versuchen, möglichst viel Glück zu empfinden", ist der Gedankengang. Damit setzt man sich aber nur selbst unter Druck.

"Mein Leben läuft gut, aber bin ich wirklich jeden Moment von Glück erfüllt? Und ist es unerträglich, wenn ich es nicht bin?"

Das reale, wirklich echte Glück sind für mich die Glücksgefühle. Die Utopie des Begriffs 'Glück' ist irreal und nie erreichbar, das echte Glück lebt von Glücksgefühlen, von den kleinen Momenten, in denen man sich - einfach so - freuen kann. Eben glücklich sein kann.
Außerdem: Wäre es nicht unerträglich, wenn wir alle immer glücklich wären? Wenn jeder immer ein Grinsen auf dem Gesicht hätte und es einem nie mal so richtig dreckig gehen würde? 
Klar, wäre schön, aber man würde irgendwann so richtig durchdrehen. Außerdem ginge das gar nicht, wenn jeder immer glücklich wäre, dann würden wir den Maßstab für das, was uns glücklich macht, verlieren. Womit sollten wir es auch vergleichen?

"Das Glück ist eine leichtfertige Person, die sich stark schminkt und von fern schön ist."
Johann Nepomuk Nestroy

Mit dieser Definition bringt Nestroy die Utopie des Glücks auf den Punkt und dem ist nichts hinzuzufügen, außer:

Lässt euch nicht von der Verklärung des Begriffs "Glück" unterschwellig beeinflussen und versucht nicht immer möglichst viel Glück zu spüren.
Glaubt mir, ihr werdet glücklicher sein!


Vielen Dank an alle, die das hier bis zum Ende gelesen habe! ♥
Gebt mal Feedback, findet ihr solche Posts gut?

Dienstag, 6. Mai 2014

Fashion Favourites April


1. Hängerchen aus Chiffon (Topshop)
2. Leichte Bluse mit aufgesetzten Brusttaschen (H&M)
3. Schultertasche mit metallverstärkten Ecken (Alexander Wang)
4. Latzhose aus hellem Denim in Destroyed-Optik (Romwe)
5. Ballerinas aus weißer Klöppelspitze (H&M)
6. Clutch in Umschlagform (Alexander Wang)
7. Eggshape-Mantel für den Frühling (Only)
8. Cut-out-Plateau-Boots (Romwe)
9. Sonnenbrille mit schwarzem Rahmen (Topshop)
10. Statementkette (s.Oliver)
11. Lippenstift Farbe "Brighton rock" (Topshop)
12. Armreife (H&M)
13. Massiver pinker Ring (Vivienne Westwood)

Diesmal sehr frühlingshaft inspiriert, allerdings dennoch noch nicht zu sommerlich, da es ja schließlich noch die Übergangszeit ist. Deshalb auch die vielen hellen Farbtöne. Nächstes Mal möchte ich dann einen etwas tropischeren Look vorstellen.